Umwelt, Energie,
Landwirtschaft
und Klimaschutz

Die Digitalisierung trägt zur Effizienzsteigerung, Ressourcenschonung und Umweltentlastung bei – und damit zur nachhaltigen Entwicklung Österreichs. Die Digitalisierung kann durch bessere Wettervorhersagen, Raumoptimierungen sowie exakteres Wissen über Produktions-, Absatz- und Lagermengen einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft leisten. Durch den Einsatz von Drohnen können etwa landwirtschaftliche Flächen aus der Vogelperspektive begutachtet und so die optimalen Maßnahmen wie z. B. Bewässerung oder Düngung eingesetzt werden. Umweltinformationen sollen zum Zweck der Verwaltungsvereinfachung und Kostenreduktion zielgerichteter gesammelt und nutzbar gemacht werden (z. B. EDM-Anlagenregister).

Flexibilität, moderne Technologien und smarte Anwendungen sind für ein zukunftsfähiges und gleichzeitig stabiles Energiesystem notwendig. Die Digitalisierung soll einen Beitrag dazu leisten, indem im Sinne der Versorgungssicherheit und Effizienz mithilfe digitaler Technologien für eine optimale zeitliche und räumliche Abstimmung von Energieerzeugung, -verteilung, -speicherung und -verbrauch gesorgt wird.

Maßnahmen

  • Sicherung der Breitbandversorgung im ländlichen Raum durch die Umsetzung der österreichischen Breitbandstrategie
  • Schaffung einheitlicher Datenstandards für selbstfahrende Maschinen und die Lebensmittellogistik sowie Sicherstellung der Datenrechte für die Inhaber autonomer Fahrzeuge in der Landwirtschaft
  • Gewährleistung des elektronischen Zugangs zu Umweltinformationen unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Wahrung des Schutzes kritischer Infrastruktur
  • Zusammenfassung vorhandener Umweltdaten für eine benutzungsfreundliche und verortete Datenabfrage und eine themenübergreifende Datenanalyse
  • Die Geodateninfrastruktur wird im Sinne der INSPIRE-Richtlinie weiterentwickelt und soll verstärkt für die Landwirtschafts-, Forstwirtschafts- und Umweltpolitik genutzt werden.
  • Verbesserung des bestehenden EDM-Anlagenregisters, um es bedienungsfreundlicher und effizienter zu gestalten
  • Erhöhung der Versorgungssicherheit und Netzstabilität durch eine flexible Steuerung des Energiesystems (Smart Grids und die Wirtschaft als Prosumer)
  • Umsetzung des Smart-Meter-Rollouts: Damit wissen KonsumentInnen und Betriebe jederzeit, wie viel Strom sie verbrauchen, und können effizienter mit Strom umgehen, Kosten sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und besseren Integration erneuer­barer Energien leisten.